Das Double
Bremen war im Frühjahr 2004 die unbestrittene Fußball-Hauptstadt Deutschlands. Drei Wochen lagen zwischen Werders Gewinn der deutschen Meisterschaft und dem Sieg im DFB-Pokalfinale – 21 Tage, in denen die Fußballfans im Nordwesten in Glücksseligkeit schwelgten.
Triumphale Rückkehr
Am 8. Mai machte Werder mit einem 3:1-Sieg im Münchner Olympiastadion die vierte Deutsche Meisterschaft perfekt. Die Dramaturgie dieses Spiels und der „Riesenpatzer von Olli Kahn“ werden immer noch bei jedem Heimspiel lebendig, wenn mit der Stadion-Hymne „Lebenslang grünweiß“ auch Teile des Original-TV-Kommentars erklingen. Das mittlerweile ikonische Bild dieses Tages lieferte Trainer Thomas Schaaf, der nach der Landung auf dem Bremer Flughafen die Werder-Fahne aus dem Cockpit des Fliegers schwenkte. Die Meisterfeier im Weserstadion am Samstag darauf konnte auch von der 2:6-Niederlage gegen Bayer Leverkusen nicht getrübt werden.
Party auf dem Balkon
Aber da wartete ja noch das zweite große Highlight der Saison – das Pokalfinale in Berlin. Thomas Schaaf schaffte es, die Mannschaft trotz Partystimmung in der Stadt bis zum letzten Mai-Wochenende in Form zu halten. Gegen den Zweitligisten Alemannia Aachen wurde es in der Nachspielzeit zwar noch einmal knapp, letztlich reichte das 3:2 für den fünften Pokalsieg der Grün-Weißen. Am Pfingstsonntag hielten Micoud, Ailton und Co. auf dem Rathausbalkon Schale und Pott in die Höhe. 40.000 Menschen feierten in der Innstadt die bisher erfolgreichste Saison der Werder-Geschichte.
Das Double
Wie viele Tage lagen 2004 zwischen Werders Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Sieg im DFB-Pokalfinale?
Drei Wochen lagen zwischen Werders Gewinn der deutschen Meisterschaft und dem Sieg im DFB-Pokalfinale – 21 Tage, in denen die Fußballfans im Nordwesten in Glücksseligkeit schwelgten.
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