Ackerschott, der Rekordspieler

Über Richard Ackerschott werden in Bremen immer noch viele Geschichten erzählt. Dabei ist er der einzige Ehrenspielführer des SV Werder Bremen, der als Spieler nie in der Bundesliga aufgelaufen ist. Die bekannteste dieser Geschichten handelt davon, wie er bei „Mutti Franzmeier“, über deren Gastwirtschaft in der Straße „Auf dem Peterswerder 6“ in der Nachkriegszeit Werders Geschäftsstelle untergebracht war, am Zapfhahn aushalf. Dabei wäre wahrscheinlich sehr viel Bier danebengelaufen, wenn er mit den Händen genauso zu Werke gegangen wäre wie mit den Füßen - schließlich wird er bis heute aufgrund seiner eher rustikalen Spielweise „Sense“ genannt. Die packte er für Werder erstmals 1942 als Gastspieler des SSV Wuppertal aus, nachdem er als Flaksoldat in Bremen gelandet war. Ab der Saison 1942/43 war er ein fester und unverzichtbarer Teil der Mannschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte er dies vor allem in der Oberliga. 

(Bild: IMAGO)

Werders Rekordspieler 

Mit insgesamt 832 Spielen –inklusiv Altliga-Einsätzen – ist er der Rekordspieler der Grün-Weißen. Nachdem er 1958 seine Karriere beendete, blieb der gebürtige Rheinländer Werder treu und übte im Verein verschiedene Ämter aus, unter anderem als Liga-Obmann. Die Bundesliga lernte er zumindest noch von der Trainerbank aus kennen: als Assistent von Trainer Fritz Langner, den er in der Saison 1968/69 mehrmals krankheitsbedingt vertrat. Ackerschott starb 2002 und ist auf dem Friedhof Walle begraben.  

Ackerschott, der Rekordspieler

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Warum trägt Werder-Legende Richard Ackerschott bis heute den Spitznamen „Sense“?

In welchem Jahr beendete Ackerschott seine Spieler-Karriere?

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