Es werde Licht!
Die vier markanten Flutlichtmasten des Weserstadions sind seit 1978 ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Ihre unverwechselbare Trapezform besitzt Kultstatus – sogar als Tischleuchten gibt es sie zu kaufen. Auch technisch setzten sie Maßstäbe: Mit 1.400 Lux galt die Anlage bei ihrer Inbetriebnahme als die stärkste Europas. Zur Einweihung gastierte folgerichtig der englische Spitzenklub FC Liverpool (1:1). In den folgenden Jahrzehnten tauchten die Masten das Weserstadion bei Abendspielen und den vier „Wundern von der Weser“ in ein magisches Licht.
Südländischer Fußball unter Flutlicht
Die Geschichte des Flutlichts an der Weser begann jedoch schon am 10. Mai 1958. Unter dem Motto „Südländischer Fußball unter Flutlicht“ empfing Werders Oberliga-Mannschaft das brasilianische Team Canto do Rio; zudem standen Leichtathletikwettbewerbe auf dem Programm. Zum Bundesliga-Start 1963 wurde die Anlage gemäß den DFB-Vorgaben durch eine leistungsstärkere ersetzt und am 15. August mit einem Freundschaftsspiel gegen Honvéd Budapest (2:1) eingeweiht.
Grün-weiße Lichtspiele
Auch die Anlage von 1978 leuchtet heute in neuer Form: 2025 wurde die Flutlichttechnik vollständig auf moderne LED-Technologie umgestellt. 304 weiße und grüne Leuchten, ermöglichen neue grün-weiße Lichtinszenierungen, erfüllen höchste UEFA-Standards und sorgen bei deutlich geringerem Energieverbrauch für optimales Licht.
Markante Masten - magisches Licht